In meinen Blogbeiträgen weise ich immer wieder darauf hin, welche negativen Auswirkungen Gluten auf unsere Darmgesundheit haben kann. Aber ich weiß auch, wie schwer es sein kann, Gluten aus der täglichen Ernährung zu streichen. Deshalb möchte ich euch mit diesem glutenfreien Brot eine tolle Alternative zeigen.

Die fluffige und weiche Konsistenz bekommt ein Brot normalerweise durch Gluten. Doch es gibt durchaus auch Wege, ein leckeres Brot ohne Gluten herzustellen. Das heutige Rezept besteht aus Haferflocken, Samen und Nüssen. Denjenigen, die nun aber meinen, Hafer wäre auch glutenhaltig, muss ich sagen: Jein. Hafer beinhaltet eine andere Form von Gluten und ist viel verträglicher als das Gluten in Weizenprodukten. Doch für die Menschen, die unter Zöliakie leiden, gibt es auch glutenfreie Haferflocken. Für das glutenfreie Brot benötigt ihr ein Handrührgerät und einen Zerkleinerer, um die Nüsse und Samen zu mahlen (ihr könnt dafür auch euren Smoothie-Mixer verwenden).

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Kommen wir erstmal zu den Haselnüssen und ihren Inhaltsstoffen. Haselnüsse haben verschiedene Wirkungen auf unseren Körper. Zum einen sind ihre Ballaststoffe sehr gut für unsere Verdauung, und zum anderen wirken sie positiv auf unser Nervensystem durch ihren hohen Anteil an Lecithin. Die Verdauung und unser Darm ist die Basis für ein ausgeglichenes Hormonsystem.

Manche kennen sie von der Darmreinigung: die Flohsamenschalen. Sie quellen in Verbindung mit Flüssigkeit in unserem Darmtrakt auf und schaffen es, Ablagerungen an sich zu binden und mit dem Stuhlgang auszuscheiden.

Chia-Samen sind überdurchschnittlich reich an Antioxidantien, Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Doch nicht nur das, sie sind auch eine hervorragende Fettquelle. Das besondere an ihnen ist, dass sie das perfekte Verhältnis von Omega 6 und Omega 3 aufweisen.

Zutaten für 4 Personen

Vorbereitung: 12 Stunden | Zubereitung: 10 Minuten | Backzeit: 30 Minuten

90 g geschrotete Leinsamen

30 g Haselnüsse

35 g Mandeln

150 g Haferflocken (fein)

50 g Mandeln

140 g Sonnenblumenkerne

3 EL Chia-Samen

4 EL Flohsamenschalen

2 TL Meersalz

1 EL Agavendicksaft

3 EL Kokosöl

350 ml Wasser

Zubereitung

 

Zuerst werden Nüsse und Leinsamen zermahlen. Hinzu kommen dann alle restlichen trockenen Zutaten. Alles gut vermischen. Dann das Wasser hinzugeben und mit dem Rührgerät (Knethaken) gut vermengen. Zum Schluss gibt man das flüssige Kokosöl und den Agavendicksaft hinzu. 

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und gut andrücken. Mit einem Küchentuch abgedeckt sollte der Teig nun für ca. 12 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen (am besten über Nacht).

Gebacken wird das Brot für 30 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze. Anschließend noch ca. 20 Minuten abkühlen lassen. Guten Appetit! 

Mein Tipp

Ihr könnt die Zutaten natürlich beliebig variieren. Nehmt dafür eure Lieblingsnüsse oder -samen. Wichtig ist nur, dass ihr die Floh – und Leinsamen im Rezept beibehaltet, denn sie sind dafür zuständig, das glutenfreie Brot zusammenzuhalten.

Über die Autorin dieses Artikels

Sina nahm selbst 10 Jahre lang die Pille und hatte danach mit starken Hautunreinheiten zu kämpfen. Nun möchte sie Frauen helfen, ihre hormonellen Beschwerden wie das Ausbleiben der Periode oder Pickel zu bekämpfen. Als ausgebildeter Health Coach weiß sie, welche wichtige Rolle das Thema Ernährung spielt und teilt auf Generation-Pille sehr gerne ihr Wissen und Erfahrungen. Fragen und Anregungen kannst gerne persönlich an sina@generation-pille.com schicken.

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