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Reinigungsbürsten fürs Gesicht gibt es schon ewig. Sogar meine Oma hat eine elektrische Bürste seit den 70er Jahren, mit der sie heute noch ihre Haut reinigt und auch die Gesichtscreme einmassiert. Und was sich früher schon bewährt hat, kann ja heute nicht verkehrt sein, oder? Heute schauen wir uns mal die Vor – und Nachteile dieser aktuell ganz im Trend liegenden Gesichtsreinigungsbürsten an. Viel Spaß beim Lesen!

Bevor wir direkt mit den Vor – und Nachteilen von Gesichtsbürsten starten, möchte ich gerne noch ein paar Worte zum Thema unreine Haut sagen. Wie schon vielfach erwähnt, ist die Haut das Spiegelbild unserer inneren Organe. Ist hier etwas nicht in Ordnung, kann sich das negativ im Hautbild zeigen. Deshalb sollten wir unseren Körper auf jeden Fall auch von innen unterstützen. Wie ihr eure Haut mit Hilfe der Entgiftungsorgane reiner bekommen könnt, findet ihr in folgendem Beitrag ausführlich beschrieben.

Doch zurück zum eigentlichen Thema. Was ist von diesen elektrischen Reinigungsbürsten zu halten? Reinigen sie wirklich porentief? Hat die Anwendung der Bürsten tatsächlich einen positiven Effekt auf unser Hautbild? Oder reicht es vollkommen aus, das Gesicht mit den Händen zu reinigen? Mit diesen Fragen habe ich mich intensiv beschäftigt und berichte euch heute von meinen Ergebnissen. 

Welche verschiedenen Arten von Reinigungsbürsten gibt es überhaupt?

Aktuell unterscheidet man zwischen der rotierenden und oszillierenden Bürstenbewegung. Bei der rotierenden Bewegung hat der Bürstenkopf eine kreisrunde Rotation auf der Haut. Dadurch dreht sich das Gewebe leicht, regt die Durchblutung an und entfernt abgestorbene Hautschüppchen. Bei der oszillierenden Methode schwingt die Bürste mit einer Vibration über die Haut und die Borsten bewegen sich eher von rechts nach links, als kreisend. Es gibt keine Nachweise darüber, welche der beiden Methoden als die bessere eingestuft wird. Dermatologen sagen aber, dass die oszillierende Bewegung weit aus weniger an der Haut zerrt, als die rotierende.

Wie wirkt eine Gesichtsbürste auf die Haut?

Hersteller werben oft mit Vorteilen wie Minderung der Falten, Verkleinerung der Poren und einem schöneren Teint. Bezüglich der Faltenminderung konnte ich keine Langzeitnachweise oder Studien finden. Zum Thema Porenverkleinerung aber schon. Es konnte nicht belegt werden, dass eine elektrische Reinigungsbürste die Poren wirklich verkleinern kann. Das schafft sie höchstens optisch: Durch die gründlichere Reinigung erscheinen die Hautporen nämlich feiner und dadurch kleiner. Der schönere Teint wird nachweislich bei Anwendung einer Gesichtsbürste durch die bessere Durchblutung der Haut erreicht. 

Gesichtsreinigungsbürste vs. Hände: Was ist besser?

Im Internet konnte ich dazu verschiedene Aussagen von Dermatologen finden. Zum einen sagen sie, dass eine oszillierende Gesichtsbürste gerade bei Anwendung einer Reinigungslotion, durch die Schalltechnologie tiefer in die Haut einmassiert werden kann als mit den Händen. Das bedeutet, dass die Wirkstoffe der Reinigungscreme auch in den unteren Hautschichten wirken können. Zum anderen können abgestorbene Hautschüppchen durch eine elektrische Bürste besser losgelöst und dann abgetragen werden. 

Hautärztin Dr. Elisabeth Schuhmacher äußert ihre Meinung über Gesichtsreinigungsbürsten in einem Interview mit dem Online Magazin Jolie folgendermaßen: „Die Spitzen der einzelnen Bürstenhaare sind sehr dünn und können in jede Hautunebenheit wie kleine Fältchen oder Narben gelangen und diese von Make-up-Resten, Staub, Hautschüppchen oder Talgresten befreien. Das bekommt man mit der Hand so niemals hin“. Es geht hier also wirklich um die Tiefenreinigung und die kann durch die Anwendung einer elektronischen Gesichtsbürste eher erreicht werden als mit den bloßen Händen.

Was spricht gegen eine Gesichtsreinigungsbürste?

Gerade bei Reinigungsbürsten mit langen Borsten können sich auf Dauer Bakterien in den Zwischenräumen ablagern. Hier empfiehlt es sich, eine Bürste zu wählen, die kurze Borsten oder Silikonnoppen hat. Dazu kommt noch der finanzielle Nachteil, denn diese elektrischen Bürsten sind oft nicht gerade günstig. Sie kosten zwischen 50€ und 300€. Wen der Preis nicht stört und kein Problem mit einem weiteren Gerät im Badezimmer hat, der ist mit einer Gesichtsbürste gut bedient.

Vor – und Nachteile einer Gesichtsbürste

Vorteile
  • tiefere Reinigungsmöglichkeit
  • frischerer Teint durch Anregung der Durchblutung
  • feineres Hautbild durch die bessere Entfernung abgestorbener Hautpartikel
  • Poren wirken feiner, da sie intensiver gereinigt werden
  • Wirkstoffe aus Reinigungslotionen können tiefer in die Haut gelangen
  • einstellbare Intensität
Nachteile
  • der Preis
  • noch ein weiteres Gerät im Bad
  • Hygienefaktor: Ablagerungen auf dem Bürstenkopf
  • nicht für jeden Hauttyp geeignet (schwere Akne, starke Hauterkrankungen, Allergien)

Wer sollte mit einer Gesichtsbürste vorsichtig sein?

Besonders bei Patienten mit Akne ist Vorsicht geboten, denn nicht für jeden Betroffenen ist eine Reinigungsbürste geeignet. So gibt es beispielsweise eine bestimmte Akne-Art, die durch eine Überpflegung der Haut entstehen kann. In dem Fall wäre eine Bürste dann eher kontraproduktiv. Auch Menschen mit einer sehr feinen und sensiblen Haut sowie einer Haut, die zu Allergien neigt, sollten die Bürste  nicht jeden Tag oder nur mit einer sehr niedrigen Geschwindigkeit verwenden.

Ratgeber

Meine Erfahrung mit unreiner Haut und Reinigungsbürsten

Auch ich habe in der Zeit meiner unreinen Haut natürlich nichts dem Zufall überlassen und viele Produkte getestet. Meine erste Gesichtsbürste habe ich damals günstig bei einem Discounter gekauft. Leider ging diese Bürste schon nach zwei Wochen kaputt. Meine zweite Bürste war die von Claricson. Mit ihr war ich auch sehr lange wirklich zufrieden. Allerdings hat mich das Auswechseln des teuren Bürstenkopfs gestört und auch, dass sie so groß und schwer war.

Aktuell nutze ich die LUNA 2 von FOREO. Sie ist sehr einfach zu reinigen und liegt sehr gut in der Hand. Anfangs war sie im Vergleich zur Claricson-Bürste etwas gewöhnungsbedürftig, weil sie großflächiger ist. Das ist aber eine absolute Gewöhnungssache und mittlerweile komme ich bis zur letzten Pore :). Besonders toll finde ich, dass man keine Ersatzköpfe kaufen muss, weil die Silikonnoppen zum einen extrem langlebig sind und zum anderen Bakterien an diesem medizinischen Silikon nicht haften können. Ausserdem hält die LUNA ganz schön lange durch. Ganze 450 Anwendungen schafft sie ohne erneute Aufladung. Das haben die anderen Bürsten, die ich bisher hatte, nicht geschafft!

Wie teuer ist die LUNA und wo bekomme ich sie her?

Man kann die LUNA einfach online direkt bei FOREO bestellen. Sie kostet zwar 199 €, aber der klare Vorteil ist, dass man keine Ersatzbürsten nachkaufen muss und die medizinischen Silikonnoppen nicht zulassen, dass sich Bakterien in den Borsten ablagern.

Was wurde besser?

Anfangs war ich wirklich sehr skeptisch. In den letzten 2 Jahren konnte ich mir aber eine klare Meinung über Gesichtsbürsten bilden. Auch wenn ich finde, dass man nicht unbedingt eine solche Reinigungsbürste zur Hautpflege braucht, so muss ich dennoch sagen, dass ich nicht mehr darauf verzichten möchte. Dieses Reinheitsgefühl, das ich nach der Anwendung der Bürste habe, bekomme ich nach der Reinigung mit meinen bloßen Händen nicht hin. Fahre ich beispielsweise mit einem Wattepad und Gesichtswasser nach der manuellen Reinigung über die Haut, so sind immer noch Ablagerungen auf dem Pad zu sehen. Mache ich das gleiche nach der Anwendung der Gesichtsreinigungsbürste, dann ist davon nichts zu sehen. Ich persönlich habe definitiv eine Verbesserung meiner Haut bemerkt. Sie ist glatter, ebenmäßiger, strahlender und meine Poren sind viel reiner.

Meine Anwendungsfortschritte:

Nach der ersten Anwendung war meine Haut schon deutlich sauberer als ohne Bürste.
Schon nach einer Woche hatte ich bereits ein feineres Hautbild.
In der zweiten Woche hatte ich eine rosigere und straffere Haut.
Und ab der vierten Woche hatte ich sichtbar reinere Poren und weniger bis gar keine größeren und entzündeten Pickel.

Was kann ich nun empfehlen?

Meiner Meinung nach ist eine elektrische Reinigungsbürste zwar eine tolle, aber leider auch eine kostenintensive Anschaffung. Für mich zählt es eher zu den Luxusprodukten, die ihre Vorteile haben aber man sie nicht zwingend braucht. Wie oben bereits erwähnt, habe ich persönlich tolle Vorteile durch die Bürste erreichen können und bin damit auch nach wie vor sehr zufrieden. Entscheidet ihr euch für eine Reinigungsbürste, dann kann ich euch besonders die LUNA empfehlen.

Entscheidet ihr euch dagegen, dann rate ich euch die abgestorbenen Hautschüppchen einmal die Woche mit einem Kosmetikschwamm und einem rundkörnigen Peeling zu entfernen. Für die tägliche Pflege empfehle ich eine gute Reinigungslotion, am besten ein Naturprodukt. Dadurch könnt ihr ebenfalls ein feineres Hautbild bekommen und besonders durch das Peeling die Haut-Durchblutung anregen.

Wie teuer ist die LUNA und wo bekomme ich sie her?

Man kann die LUNA einfach online direkt bei FOREO bestellen. Sie kostet zwar 199 €, aber der klare Vorteil ist, dass man keine Ersatzbürsten nachkaufen muss und die medizinischen Silikonnoppen nicht zulassen, dass sich Bakterien in den Borsten ablagern.

Über die Autorin dieses Artikels

Sina nahm selbst 10 Jahre lang die Pille und hatte danach mit starken Hautunreinheiten zu kämpfen. Nun möchte sie Frauen helfen, ihre hormonellen Beschwerden wie das Ausbleiben der Periode oder Pickel zu bekämpfen. Als ausgebildeter Health Coach weiß sie, welche wichtige Rolle das Thema Ernährung spielt und teilt auf Generation-Pille sehr gerne ihr Wissen und Erfahrungen. Fragen und Anregungen kannst gerne persönlich an sina@generation-pille.com schicken.


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