Einfluss der Leber auf den Kinderwunsch

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Du willst schwanger werden? Wunderbar! Gerade in dieser Phase kann es entscheidend für Dich sein, einmal genau hinzuschauen, wie Du über Deinen Körper und Deine Kinderwunschgeschichte sprichst. Denn das kann einiges verändern. Werde Dir der „Macht Deiner Worte bewusst“ – und finde so auf mentaler Ebene ein unglaublich kraftvolles Wort, dass Dich dem Mamasein ein großes Stück näher bringen kann.

„Wir probieren schon so lange, schwanger zu werden!“… so oder so ähnlich klingen häufig die einführenden Worte, wenn eine Frau das erste Mal zum Kinderwunsch-Coaching kommt. In der Regel hat sie nach eigenen Aussagen „schon alles versucht“, aber „es funktioniert einfach nicht“.

Natürlich werden zuerst die medizinischen Gründe und Gegebenheiten abgeklopft und wenn möglich beseitigt oder verbessert. Was mir dabei aber mindestens genauso wichtig ist, ist die Frage, ob es da vielleicht auch eine mentale „Hürde“ gibt, warum die Frau noch nicht schwanger geworden ist.

Wähle Deine Worte mit Bedacht

Geistige Barrieren können sich ähnlich machtvoll, wenn nicht gar noch stärker auswirken als handfeste organische Ursachen. Wenn wir über eine Sache reden – egal ob nun über unseren unerfüllten Kinderwunsch oder ein anderes Thema, das uns beschäftigt –, lohnt es sich, genau darauf zu achten, „wie“ wir über etwas sprechen: Welchen Inhalt haben die Worte, welche Betonung, Stimmlage etc. Und vor allem: Welche Worte wählen wir?

Unsere innere Einstellung und Haltung beeinflussen die Vorgänge im Körper. Es ist erwiesen, dass wir uns buchstäblich selbst „unter Druck setzen“. Du kannst allein mit Hilfe Deiner Gedanken messbar Deinen Pegel des Stresshormons Cortisol steigen lassen – oder eben auch senken.

Kleines Experiment: Wie fühlen sich Worte an?

Machen wir ein kleines Experiment, bei dem Du genau das nachfühlen kannst. Lass die folgenden Worte einmal auf Dich wirken und spüre in Dich hinein, was sie bei Dir auslösen:

Termin, schnell, Wut, Krampf, stressig, dumpf, Donner, Chaos, Forderung, Trauer.

Wie ist Dein Bauchgefühl jetzt? Und wie fühlt es sich an, wenn Du Dir die folgenden Worte „auf der Zunge zergehen“ lässt?

Wohltat, behutsam, anmutig, sanft, zart, liebevoll, Entspannung, Blüte, sonnig, Lebensfreude.

Die zweite Wortreihe fühlt sich irgendwie besser an stimmts? Dabei sind es nur Worte. Doch nicht nur unser Gegenüber hört uns sprechen, sondern unser Unterbewusstsein auch. Und so kommt es, dass es die Worte sind, die wir alltäglich verwenden, mit denen wir uns darauf programmieren, unsere Realität auf eine bestimmte Weise zu erleben. Jedes Wort, ob positiv oder negativ, erzeugt ein bestimmtes Bild oder ein Gefühl in unserem Gehirn und dies führt zu dementsprechenden Reaktionen.

Probieren? Einfach machen!

Was sagt die Frau also wirklich damit aus, wenn sie davon spricht, dass sie „probiert“ oder „versucht“, schwanger zu werden? Machen wir uns bewusst: Im „Versuch“ steckt das Scheitern immer schon mit drin – die Wahrscheinlichkeit, dass wir etwas zwar versuchen, es aber nicht erreichen. Denn sonst würden wir es nicht versuchen, sondern würden es einfach tun. Wenn Du also von „versuchen“ sprichst, siehst Du Deine Chancen nur bei fifty-fifty. Willst Du das?

In „versuchen“ steckt auch „suchen“: Irgendwie tun das Frauen, die schwanger werden wollen, auch oft. Sie suchen jeden Monat für Monat nach den ersten Anzeichen dafür, dass sich das ersehnte Kind eingestellt hat. „Suchen“ – das beinhaltet häufig einen Mangel. Nur wer etwas noch nicht hat oder gar nicht weiß, wo es ist, geht auf die Suche.

Wortwörtlich zweifeln am eigenen Körper

Und was verrät uns ein „es funktioniert einfach nicht“? Der Mangel steht im Fokus. Sogar mehr noch: Der Zweifel. Der Zweifel am eigenen Körper. Er, der nicht abliefert, der versagt, der es scheinbar „nicht drauf hat“. Dabei sind Wohlwollen mit und Vertrauen in den eigenen Körper zwei essenzielle Bausteine für eine gelingende Schwangerschaft. Vergiß nicht: Dein Körper ist ein Wunderwerk, er weiß, was zu tun ist. Vielleicht darfst Du ihn an der ein oder anderen Stelle unterstützen, hier und da etwas nachhelfen. Vor allem aber darfst Du erkennen, dass er schon auf die kleinsten positiven Veränderungen wie beispielsweise eine veränderte Wortwahl sofort und merklich reagiert – das hast Du bei dem kleinen Experiment oben ja selbst erfühlen können.

Sicher – es ist eine echte Herausforderung, sich selbst auf die Schliche zu kommen und „zwischen den Zeilen zu lesen“. Mit der uns gewohnten Ausdrucksweise werden oft alte Denk- und Verhaltensmuster aufrechterhalten. Indem wir unsere Sprache wandeln, können wir diese alten Muster hinter uns lassen und unsere Gesundheit fördern.

Dranbleiben lohnt sich

Es bedarf am Anfang einer gewissen Übung, denn unsere Umgangssprache ist voll von Ausdrücken, die uns wörtlich genommen nicht wirklich gut tun: Wir haben „einen Anschlag auf jemanden vor“ oder „ein Attentat“, wir „müssen“ ständig irgendetwas und das bitte „schnell“, wir „sind im Stress“ und wir peitschen uns zu mehr Leistung, selbst wenn wir uns „fühlen, wie vom Traktor überfahren.“

Und was lese ich in jedem dritten Post auf Instagram zum Thema Kinderwunsch? „Es wird nicht leicht werden. Es wird ein schwerer Weg sein. Aber wir werden nicht aufhören, für Dich zu kämpfen!“ Kampfgeist und Kinderwunsch – passt nicht wirklich oder? Vor allem aber: Wieso sollte Dich das Leben vom Gegenteil überzeugen wollen, wenn Du selbst meinst, dass es schwer werden wird? Ironie des Schicksals: Da programmierst Du Dich also die ganze Zeit selbst darauf, dass es so kommt – und anstelle, dass Du dadurch Vertrauen in die großartige Verlässlichkeit der Mechanismen des Lebens gewinnen würdest, bist Du abgrundtief enttäuscht, ja zerbrichst womöglich daran, dass es für Dich augenscheinlich anders gekommen ist, als Du wolltest.

Sei liebevoll, zielgerichtet und entschieden

Eine liebevolle Wortwahl, die ebenso entschieden und zielgerichtet ist, eine bewusst positive bejahende Sprache kann Wunder wirken. „Ich will schwanger werden. Und ich werde alles dafür tun, dass wir schon bald unser Kind in den Armen halten. Und irgendwie spüre ich: Ja, es wird schon bald soweit sein.“ Wie wirkt das auf Dich?

Mach Dir bewusst, dass es bereits ein riesiger Schritt in die richtige Richtung ist, dass Du Dir diesbezüglich bewusster wirst. Die richtigen Worte stellen sich umso leichter ein, je wohlwollender wir selbst mit uns und unserer Situation in Frieden sind.

Kleiner Tipp

Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen werden die Worte, die wir wählen, automatisch sanfter, weicher und hoffnungsfroher. Probier es aus! Starte jetzt, deine Geschichte „umzuschreiben“. Wie kannst Du sie Dir und anderen positiver erzählen, als Du es bislang schon tust? Damit ist nicht gemeint, Tatsachen zu verdrehen, zu beschönigen oder sich gar selbst in die eigene Tasche zu lügen. Es reicht, wenn Du Dich in eine andere Gemütsverfassung bringst und die Gewichtungen anpasst.

Ein Tipp kann hier sein, Fakten wertfreier zu erzählen und eigene Interpretationen wegzulassen. Damit gibst Du den Dingen, die in der Vergangenheit schwer sein wollten, nicht mehr so viel Raum. Sprich lieber von den schönen Dingen, die da kommen! Vielleicht hilft Dir auch dieser Gedanke: Dein Kind ist noch nicht in Deinem Bauch – aber die Liebe zu ihm. Spürst Du sie schon? Es ist diese Sehnsucht und das warme Gefühl, wenn Du an Dein Baby denkst. Deine Mutterliebe ist also bereits da. Versuche sie bejahend zu fühlen, genieße sie – mach Dein Herz ganz weit auf und spüre, wie diese Liebe regelrecht überließen kann. Diese Liebe wird und kann Dir niemand auf der Welt nehmen.

Es ist ganz leicht. Und kann für Dich so viel verändern!

Der Kinderwunsch ist ein Weg, der Herausforderungen mit sich bringen kann. Auch wenn es schwerfallen mag, dies im Moment anzunehmen: Sinnhaftigkeit lässt sich nun mal oft erst mit Abstand erkennen. Wenn es mal länger dauert, kann das auch seine ganz eigenen Gründe haben.

Manchmal, so meine ich, bringen Frauen und Männer erst noch ganz andere „Babies“ auf die Welt, bevor sie dann ihr physisches Kind in Armen halten – Projekte im Beruf zum Beispiel, der Aufbau des gemeinsamen Heims oder einen veränderten Zugang zu sich selbst oder zum Partner. Oberstes Ziel ist es darum, bis das Baby denn einzieht, Leichtigkeit in den eigenen Bauch einziehen zu lassen. Weich zu werden. Empfänglich. Versuche nicht länger, sondern  tue es. Geh auf Empfang!