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Auf der Suche nach Produkten, die meine Haut auf schonende Weise von Pickeln befreien, habe ich ätherische Öle entdeckt. Man kann sie auf verschiedene Weise anwenden, sie halten lange, sind wirklich sehr effektiv und wirken schonend auf unser Hautbild. Dieser Beitrag gibt dir einen Einblick in die Welt der ätherischen Öle, zeigt dir, welche Öle speziell bei Pickeln und Hautunreinheiten helfen und natürlich auch verschiedene Anwendungsmöglichkeiten.

Ich kenne sie noch zu gut und habe zu meinen schlimmen Pickelzeiten auch unheimlich viel Geld dafür ausgegeben… diese ganzen teuren Kosmetikprodukte, die ein reines Hautbild versprechen. Dabei waren die meisten Produkte so aggressiv, dass meine Haut nur noch schlimmer und fettiger wurde. Also machte ich mich auf die Suche nach einer besseren Lösung. Dann entdeckte ich die Welt der ätherischen Öle und bin seitdem von ihrer Heilkraft begeistert.

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind Flüssigkeiten, die aus Pflanzen und deren Bestandteilen, wie Stängel, Wurzeln und Blüten, gewonnen werden. Es handelt sich also um gepresste Pflanzenteile, aus denen hochkonzentrierte Öle gewonnen werden. Da man schon für ein kleines Fläschchen ziemlich viele Pflanzen benötigt, kann die Herstellung der rein ätherischen Öle sehr kostspielig sein. Deshalb darf man sich von günstigen Ölen nicht täuschen lassen, oftmals sind diese mit anderen synthetischen Mitteln gestreckt und enthalten nicht die reine Form.

Welche Wirkung haben ätherische Öle?

Ätherische Öle haben viele positive Einflüsse auf unseren Körper. Je nach verwendeter Pflanzenart kann das Öl eine regenerierende, schützende, beruhigende oder auch immunstärkende Wirkung haben. Der Vorteil von Ölen ist, dass sie  lipidlöslich sind und eine kleine Molekulargröße haben. Dadurch können sie sehr schnell in die Haut eindringen und innerhalb von 20 Minuten auf jede Körperzelle einwirken. Über die Haut aufgenommene ätherische Öle werden genauso wie andere Nährstoffe im Körper abgebaut. Sie enthalten die volle Lebenskraft der Pflanzen, haben eine direkte Wirkung auf das Gehirn und wirken deshalb psychisch und physisch.

Wie wichtig ist die Qualität?

Man findet ätherische Öle mittlerweile in vielen Supermärkten, Reformhäusern, Apotheken und natürlich auch bei verschiedenen Anbietern im Internet. Dabei merkt man sehr schnell, dass z. B. ein kleines Fläschchen Teebaumöl in einer Preisspanne von 2 € bis 15 € liegen kann. Doch warum gibt es so viele verschiedene Preisklassen für das vermeintlich gleiche Öl, und muss man wirklich das teuerste nehmen?

Hierzu kann ich nur meine persönliche Meinung äußern, da jeder Hersteller darüber natürlich etwas anderes sagt. Das Problem an den günstigen Ölen ist, dass die darin enthaltenen Pflanzen evtl. nicht biologisch angebaut wurden, also mit Pestiziden belastet sind. Diese giftigen Stoffe sind dann natürlich auch im Öl enthalten und führen bei Anwendung vielleicht eher zu einem negativen als positiven Ergebnis. Dazu kommt, dass die günstigeren Öle oftmals mit hohem Druck und unter heißer Temperatur gepresst werden, so dass wertvolle Wirkstoffe verloren gehen. So hat das ätherische Öl bei der Anwendung gegebenenfalls nur noch wenig bis gar keine Wirkung.

Für die Herstellung von 1 kg ätherischem Öl sind je nach Pflanzenart zwischen 150 und 5.000 kg Pflanzen erforderlich. Wenn man sich das mal bewusst macht, wird klar, warum ein günstiges Öl kein rein ätherisches und wirksames Öl sein kann. Deshalb werden die günstigen Öle auch mit synthetischen Stoffen gestreckt und beinhalten nicht zu 100 % die gepresste Pflanze. 

Ratgeber

Auf was muss ich beim Kauf eines ätherischen Öls achten?

Meine Empfehlung: Achte darauf, dass das Öl nur die reine Pflanze enthält und nicht gestreckt wurde. Hilfreich ist hier z. B. die Bezeichnung „g&a“ (genuin & authentisch), das viele Öle aufweisen. Genuin steht dafür, dass das Öl naturbelassen ist und nach seiner Gewinnung nicht verändert wurde, und Authentisch bedeutet, dass das Öl 100 % aus der angegebenen Pflanze gewonnen wurde.

Lass‘ dich nicht von der Kennzeichnung „echtes ätherisches Öl“ täuschen, denn diese Bezeichnung sagt noch nichts über die Reinheit aus, so bezeichnete Öle dürfen mit synthetischen oder naturidentischen Ölen gestreckt werden. Ganz im Gegenteil zur Kennung „100% reines ätherisches Öl“, dieses muss tatsächlich zu 100% rein sein.

Ebenfalls ist es wichtig, auf die Anbauart zu achten. Wurde das Öl biologisch, wild oder konventionell angebaut? Meine Empfehlung: Selbst wenn du nur einen Duft für den Raum suchst, achte auf biologisch oder wild angebaute Pflanzen, denn auch über die Luft bzw. das Einatmen legen sich Öle beispielsweise. in der Lunge ab und können Auswirkungen auf deine Gesundheit haben.

Des weiteren sollten folgende Informationen auf dem Fläschchen erkennbar sein: Der botanische und lateinische Name der Pflanze und das Gewinnverfahren (Pressung oder Dampfdestillation). Das Öl sollte in einer braunen Flasche sein, denn so ist es vor Licht geschützt und kann seine Inhaltsstoffe nicht verlieren.

Wie wendet man ätherische Öle an?

Im Grunde kann man ätherische Öle auf verschiedene Weise anwenden. Man kann sie verdünnt auf die Haut auftragen, über die Atmung (Raumduft) aufnehmen oder in verdünnter Form sogar essen und trinken. Für die äußerliche Verwendung über die Haut gibt es verschiedene Anwendungsmethoden: Man massiert das Öl ein, macht Kompressen, Cremes oder Bäder – je nach Ölsorte und Behandlungsziel.

Welche ätherischen Öle helfen gegen Pickel?

Kommen wir nun zu den Ölen, die mir bei meiner unreinen Haut geholfen haben. Es sind genau drei Öle, die eine besondere Wirkung auf das Hautbild haben.

Das Teebaumöl

Teebaumöl wird durch eine Dampfdestillation aus Halmen gewonnen. Bei Akne, Pickeln und unreiner Haut kann Teebaumöl in verdünnter Form direkt aufgetragen werden oder auch als Gesichts-Dampfbad verwendet werden. Teebaumöl ist deshalb so effektiv gegen Pickel, weil es einen sehr entzündungshemmenden Wirkstoff hat und gegen Bakterien wirkt. Teebaumöl ist sehr gewebeschonend und deshalb für die Anwendung auf der Haut gut geeignet. In Forschungen hat man festgestellt, dass Teebaumöl genauso wirksam ist wie eine 5-%ige Benzoyl-Peroxid-Lotion, eine synthetisch hergestellte Lotion, die gerne von Hautärzten bei Akne verschrieben wird, und das sogar mit viel weniger Nebenwirkungen als die synthetische Lotion.

So wendest du Teebaumöl gegen deine Pickel an:

Im Dampfbad

  • 1 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und in eine geeignete Schüssel geben.
  • 5 Tropfen Teebaumöl hinzugeben.
  • Jetzt das Gesicht mit genügend Abstand darüber halten und ein Handtuch über Kopf und Schüssel legen, damit der Dampf nicht ausweichen kann.
  • 5 Minuten lang anwenden.

Durch das Dampfbad öffnen sich die Poren, so dass das Teebaumöl gut in die Haut eindringen, sie reinigen, Entzündungen lindern und Bakterien abtöten kann. Das Dampfbad kann man 2 x die Woche machen.

Direkt auf entzündete Pickel auftragen

Hat man nur vereinzelt große und entzündete Pickel, kann man das reine ätherische Teebaumöl auch direkt auf den Pickel auftragen. Dabei einfach etwas Öl auf ein Wattestäbchen geben und direkt auf den Pickel tupfen.

Doch Vorsicht! Nicht jeder verträgt Teebaumöl auf der Haut. Am besten, du testest es erstmal punktuell und prüfst, ob Hautirritationen auftreten, bevor du ein komplettes Dampfbad damit machst. Verwende das Teebaumöl nur abends, da unter Sonneneinfluss Hautverfärbungen entstehen können.

Die Wacholderbeere

Die Wacholderbeere hat eine sehr stark reinigende, entgiftende, heilende und lindernde Wirkung. Sie wird sehr gerne bei Hautunreinheiten eingesetzt, da sie das perfekte Paket mit sich bringt: Zuerst reinigen, danach die Wunde heilen und die Rötungen lindern. Man verwendet sie eher bei fettiger Haut.

So wendest du das Wacholderbeerenöl gegen deine Pickel und fettige Haut an

Im Dampfbad

  • 1 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und in eine geeignete Schüssel geben.
  • 5 Tropfen Wachholderbeerenöl hinzugeben.
  • Jetzt das Gesicht mit genügend Abstand darüber halten und ein Handtuch über Kopf und Schüssel legen, damit der Dampf nicht ausweichen kann.
  • 5 Minuten lang anwenden.

Durch das Dampfbad öffnen sich die Poren, so dass das Wacholderbeerenöl gut in die Haut eindringen, sie reinigen und Rötungen und Hautirritationen lindern kann. Das Dampfbad kann man 2 x die Woche machen.

Hautcreme selbst mischen

Im Gegensatz zum Teebaumöl kann man die Wacholderbeere auch auf das komplette Gesicht auftragen. Dafür kann man sich beispielsweise eine Creme selbst mischen. Gerade bei fettiger Haut, die zu Pickeln neigt, ist das eine super Mischung:

100 ml reines Aloe-Vera-Öl
18 g Bio-Bienenwachs
16 g Shea-Butter
4 Tropfen 100% rein ätherisches Wacholderbeerenöl

Zuerst werden Aloe-Vera-Öl, Shea-Butter und Bienenwachs in einem Wasserbad erhitzt. Nachdem die Mischung abgekühlt ist, gibt man das Wacholderbeerenöl hinzu und vermischt alles gut miteinander. Dann die Creme nur noch in einen Tiegel füllen.

Lavendelöl

Das besondere an Lavendel ist, dass er die Eigenschaft besitzt, Zellen zu regenerieren und die Haut in der Narbenheilung zu unterstützen. Gerade wenn man Akne hat, kann man oftmals die Finger nicht von der Haut lassen und drückt wie wild herum. Dadurch entzündet sich die Haut noch mehr und Narben können entstehen. Lavendel unterstützt die Haut dabei, sich neu zu bilden und Narben vorzubeugen.

So wendest du das Lavendelöl gegen deine Pickel an

Im Dampfbad

  • 1 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und in eine geeignete Schüssel geben.
  • 5 Tropfen Lavendelöl hinzugeben.
  • Jetzt das Gesicht mit genügend Abstand darüber halten und ein Handtuch über Kopf und Schüssel legen, damit der Dampf nicht ausweichen kann.
  • 5 Minuten lang anwenden.

Durch das Dampfbad öffnen sich die Poren, so dass das Lavendelöl gut in die Haut eindringen, sie reinigen und Rötungen und Hautirritationen lindern kann. Das Dampfbad kann man 2 x die Woche machen.

Hautmaske selbst mischen

Lavendel eignet sich auch hervorragend für Gesichtsmasken und zwar in Kombination mit Heilerde. Sie öffnet nicht nur die Poren, sondern beruhigt die Haut und den Geist durch ihren angenehmen Duft.

2 EL feine Heilerde
3 Tropfen 100% rein ätherisches Lavendelöl
etwas Wasser

Alle Zutaten miteinander vermengen und so viel Wasser zugeben, bis die Masse eine cremige und dickflüssige Konsistenz hat. Nun die Maske auf das gereinigte Gesicht auftragen und ca. 10 Minuten einziehen lassen. Mit einem lauwarmen Waschlappen nimmt man dann alles vorsichtig wieder vom Gesicht ab.
Die Maske kann man beispielsweise nach einem Dampfbad 1 x Woche anwenden.


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Über die Autorin dieses Artikels

Sina nahm selbst 10 Jahre lang die Pille und hatte danach mit starken Hautunreinheiten zu kämpfen. Nun möchte sie Frauen helfen, ihre hormonellen Beschwerden wie das Ausbleiben der Periode oder Pickel zu bekämpfen. Als ausgebildeter Health Coach weiß sie, welche wichtige Rolle das Thema Ernährung spielt und teilt auf Generation-Pille sehr gerne ihr Wissen und Erfahrungen. Fragen und Anregungen kannst gerne persönlich an sina@generation-pille.com schicken.

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