Je größer dieser Blog wird und je mehr Frauen unsere Beiträge lesen, desto häufiger werden wir mit gewissen Anschuldigungen konfrontiert, die mir ab und an zu schaffen machen. Ich glaube, wir sind in der glücklichen Position, dass wir verhältnismäßig selten in die Situation kommen, uns rechtfertigen oder erklären zu müssen. Dennoch sind diese wenigen Male für uns Anlass genug, mal die Karten auf den Tisch zu legen.

In dieser doch sehr digitalen Welt, in der täglich neue Blogs und Influencer wie Pilze aus dem Boden schießen, ist es für Leser sicher nicht mehr ganz so einfach, den Überblick zu behalten. Wie unterscheide ich fundierte Inhalte von schlechter Recherche? Woran erkenne ich, wer überhaupt hinter einem Blog steckt? Für die meisten ist aber die wichtigste Frage die nach der Glaubwürdigkeit. Sagt die Autorin eines Beitrags wirklich ihre ehrliche Meinung oder wurde sie von Firma XY bezahlt, um gut über ein Produkt zu schreiben?

Authentizität oder bezahlte Werbung?

Das ist die Frage, die die Leser am meisten beschäftigt und leider auch viel Skepsis mit sich bringt. Ich verstehe natürlich absolut, dass es schwer ist, „Schein“ von „Sein“ zu unterscheiden, gerade weil nicht alle Blogger & Influencer ihre Werbung so klar kennzeichnen wie es sein sollte. Allerdings bewegen diese sich tatsächlich in einer rechtlich schwierigen Situation, weil das deutliche Kennzeichnen von Werbung gesetzlich ganz klar definiert ist. Ich verstehe also sehr gut, dass sich in den letzten Jahren eine gewisse Skepsis und einige Vorurteile aufgebaut haben.

Allerdings finde ich es dennoch sehr schade, dass man kaum noch einen Beitrag über ein Produkt veröffentlichen kann, von dem man wirklich begeistert war oder das einen Mehrwert hatte, um die eventuellen Vorteile mit anderen zu teilen, ohne dass man sofort vorgeworfen bekommt, es stecke Kalkül dahinter. Hier gibt es zwei Szenarien, die des öfteren vorkommen:

Man schreibt über ein Produkt etwas sehr Positives

Dann werden schnell die Stimmen laut, die einem vorwerfen, gegen Bezahlung positiv zu schreiben oder vielleicht auf Einnahmen durch Provisionen (sogenannte Affiliate-Links) zu hoffen.

 

Man schreibt etwas Negatives über ein Produkt

Auch das gefällt einigen Lesern nicht. Selbst wenn die Meinung über ein getestetes Produkt negativ ausgefallen ist, wird einem noch Berechnung vorgeworfen. In dem Fall natürlich nicht, dass man für das Veröffentlichen einer negativen Erfahrung bezahlt wird, sondern vielmehr, dass man das Produkt mit Absicht schlecht redet, um andere, ähnliche Werbepartner besser aussehen zu lassen.

In beiden Fällen können also Skeptiker eine Berechnung und einen finanziellen Vorteil in Test- und Erfahrungsberichte hinein interpretieren. Wie gesagt, ein bisschen kann ich es verstehen. Es gibt eben einige schwarze Schafe, bei denen das sicherlich zutrifft. Allerdings sollte man auch nicht gleich einen ganzen Berufsstand über einen Kamm scheren.

Vertrauen entwickelt sich nicht von heute auf morgen…

Generation Pille gibt es jetzt schon einige Zeit, und natürlich besteht zwischen uns und unseren Leserinnen der ersten Stunde eine besondere Beziehung. Einige sind in unserer Community, andere schreiben uns regelmäßig Emails, ein Teil hat schon Webinare oder Coachings mit uns gemacht, und natürlich hat auch ein Großteil unsere Bücher gelesen.

Wer unsere Beiträge also schon seit längerer Zeit liest und uns ein bisschen kennengelernt hat, unsere eigenen Geschichten kennt und weiß, wie Generation Pille entstanden ist, hat ein gewisses Vertrauen aufgebaut. Das ist nicht selbstverständlich, und wir wissen das wirklich sehr zu schätzen. Und genau deshalb ist es uns auch so wichtig, dieses Vertrauen nicht zu missbrauchen.

Sprich: Allein deshalb ist uns sehr wichtig, unsere Inhalte so objektiv und fundiert wie möglich zu gestalten und das, ohne euch Produkte zu empfehlen, hinter denen wir nicht stehen.

Karten auf den Tisch: Wie verdienen wir eigentlich Geld mit dem Blog?

Wir möchten gerne offen und transparent mit diesem Thema umgehen. Zum einen nehmen wir damit zukünftigen Skeptikern den Wind aus den Segeln und zum anderen möchten wir euch beim Lesen unser Artikel einfach ein gutes Gefühl geben.

Es gibt für Blogger unendlich viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Doch obwohl es so viele Varianten für die verschiedensten Formen von Kooperationen gibt, nutzen wir davon nur einen minimalen Bruchteil. Für uns kommt einfach aus Prinzip schon einiges nicht in Frage.

 

Bezahlte Beiträge, Artikel oder Empfehlungen sind tabu!

Das möchte ich vorab schon mal ganz deutlich sagen. Weder in bereits erschienenen Beiträgen, noch in den künftigen werdet ihr „gekaufte“ Inhalte finden. Von dieser Art der Kooperation distanzieren wir uns schon von Beginn an, auch wenn wir täglich solche Angebote bekommen. Ja, es wäre finanziell sehr lukrativ, denn dabei geht es um wirklich hohe Summen für nur einen einzigen Beitrag. Allerdings werden einem dann auch teilweise Inhalte, Keywords und oft auch eine „Meinung“ vorgeschrieben. Und genau das ist es, was wir nicht machen wollen und deshalb auch nie umsetzen werden. Wir haben einen sehr hohen Anspruch an unsere Inhalte. Diese sollen immer objektiv, fundiert und frei von finanziellen Aspekten sein und euch einen Mehrwert bieten. Deshalb kommt so etwas für uns nicht in Frage.

Kleiner Hinweis für euch:
Bezahlte Inhalte müssen mit „Sponsort Post“, „Bezahlte Partnerschaft“ oder „Werbung“ bereits im Titel gekennzeichnet werden. Sollte euch das also bei einem anderen Blog mal auffallen, dann wisst ihr Bescheid.

 

Werbung in Form von Bannern und Pop-Up-Fenstern

Auch diese Form der bezahlten Werbung lehnen wir kategorisch ab. Tatsächlich ließe sich auch damit eine ganze Menge Geld machen. Aber ehrlich gesagt sind sowohl Sina als auch meine Wenigkeit sehr pedantisch, wenn es um die Optik und Grafik unserer Webpräsenz geht. Wir finden es einfach nicht schön, wenn beim Lesens eines Beitrages plötzlich ein Fenster mit Werbung aufspringt oder irgendwo etwas blinkend zum Kauf anregt. Mich persönlich stört das auch auf vielen anderen Seiten, Blogs und Online-Magazinen sehr. Teilweise ist das sogar ein Grund für mich, diese Seiten gar nicht mehr zu besuchen. Deshalb kommt auch diese Werbeform für uns nicht in die Tüte.

Wie entsteht eine Kooperation bei uns?

Die Entstehung einer Kooperation setzt – egal bei welchem Produkt – viel Recherche und eine Testphase voraus. Es gibt hier zwei Szenarien, die ich euch gerne kurz erklären möchte.

 

Szenario Nr. 1: Wir gehen auf den Hersteller zu

Wir haben wir das Produkt selbst schon längere Zeit in Verwendung und finden es so gut, dass wir die Firma anschreiben und nach Kooperationsmöglichkeiten fragen. Und das tun wir nicht nur, weil wir damit Geld verdienen möchten, sondern auch, um für euch Rabatte oder ähnliches zu ergattern. In diesem Fall bestand also die Kooperation während unserer Testphase noch nicht. Sprich: Wir waren schon vor einer möglichen Kooperation von dem Produkt überzeugt.

 

Szenario Nr. 2: Ein Hersteller kommt auf uns zu

Es passiert sehr oft, ja eigentlich fast täglich, dass Hersteller der unterschiedlichsten Produkte mit Kooperationsvorschlägen auf uns zu kommen. In diesem Fall wird das Produkt zuerst genau unter die Lupe genommen. Passt es thematisch nicht oder entspricht nicht unseren Vorstellungen, lehnen wir eine Kooperation sofort ab.

Sollte das Produkt interessant sein, teilen wir dem Hersteller unsere ganz klaren Regeln und Prinzipien mit, die da wären:

1. Wir testen das Produkt mindestens 3 Monate und entscheiden dann, ob es eine Kooperation geben könnte.

2. Wir testen Produkte nur ohne Vorgaben. Es darf also keine Voraussetzung sein, dass wir über das Produkt schreiben müssen, und schon gar nicht, in welchem Umfang oder mit welchem Resümee.

3. Der Hersteller muss sich darüber im Klaren sein, dass wir immer unsere ehrliche Meinung veröffentlichen, die im Worst Case auch negativ ausfallen kann.

Ist der Hersteller mit diesen Bedingungen einverstanden, testen wir das Produkt. Nach dem Test bekommt der Hersteller von uns ein ehrliches Feedback, bevor der Beitrag online geht. Darin enthalten ist dann auch die Entscheidung, ob wir uns eine langfristige Kooperation vorstellen können oder nicht.

Wie sieht so eine Kooperation dann aus?

Auch hier gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, die für uns in Frage kommen. Eine der Möglichkeiten ist, dass wir pro verkauftem Produkt über unsere Seite eine kleine Provision erhalten. Das nennt man „Affiliate“ und wird von uns auch immer gekennzeichnet: Unter jedem Artikel auf dem Blog, der Affiliate-Links enthält, findet ihr folgenden Hinweis:

*Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, unterstützt du damit meine Arbeit. Das heißt, ich erhalte eine kleine Provision für den Kauf, den du getätigt hast. Für dich fallen dadurch keine zusätzlichen Kosten an und eventuell ermöglicht es dir – je nach Produkt – sogar einen Rabatt. Ich danke dir von Herzen für deine Unterstützung.

Diese Affiliate-Links setzen nicht unbedingt eine Kooperation voraus. Häufig sind es einfach nur Produkte, wie beispielsweise ein Thermometer, das mit einem Amazon-Link versehen ist. Auch das gilt als Affiliate. Aktuelle Kooperationspartner sind beispielsweise Daysy oder myWay.

 

Die zweite Möglichkeit ist, dass wir einen Artikel verfassen und für eine gute Platzierung auf Google entlohnt werden.

Wird ein Beitrag häufig gelesen, wird er oft geteilt und ist einfach gut geschrieben – und das unabhängig davon, ob etwas positiv oder negativ bewertet wurde -, dann sind wir mit diesem Beitrag auf der ersten Seite auf Google zu finden. Es gibt Unternehmen, denen das sehr wichtig ist. In dem Fall würden wir z. B. für jeden Monat Betrag XY bekommen, in dem wir mit unserem Beitrag unter den ersten 5 Google-Ergebnissen zu finden sind.

Eigene Produkte sind uns am wichtigsten!

Tatsächlich sind wir in der glücklichen Position, dass wir auf Kooperationen und Affiliates nicht besonders angewiesen sind. Da wir damit, wie ihr bestimmt bis hierhin schon erkannt habt, sehr vorsichtig und wählerisch sind, ist das auch ganz gut so. Den meisten Umsatz machen wir tatsächlich mit unseren eigenen Produkten, und darauf sind wir natürlich auch sehr stolz. Wir stehen zu 100 % hinter dem, was ihr in unseren Ratgebern findet, und freuen uns jeden Tag aufs Neue darüber, dass sie so gut ankommen und wir so großartiges Feedback bekommen.

 

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Zudem arbeiten wir beide auch noch als Ernährungs- und Gesundheitsberater und schreiben Artikel für andere Blogs/Ratgeber/Webseiten. Deshalb müssen wir glücklicherweise auch keine fragwürdigen Kooperationen eingehen oder „gekaufte“ Beiträge schreiben. Ihr werdet hier also weiterhin nur authentische, inhaltlich fundierte und zu 100 % ehrliche Beiträge finden.

Wertschätzung & Verständnis

Ich persönlich finde es sehr schade, dass wir – wenn auch nur selten – in die Situation kommen, uns für unsere Arbeit oder unsere Kooperationen rechtfertigen zu müssen. Schade deshalb, weil es einfach an Wertschätzung, Akzeptanz, Respekt und Verständnis fehlt. Was sich die meisten nämlich nicht bewusst machen, ist die Arbeit, die hinter so einem kleinen Unternehmen steckt, und welchen Mehrwert es für unsere Leser bietet. Mal ganz abgesehen davon, dass wir unseren Content auf diesem Blog komplett kostenlos zur Verfügung stellen, steckt hinter diesem Job ja noch sehr viel mehr.

 

Hinter den Kulissen von Generation Pille

Fangen wir mal beim Offensichtlichsten an: den Beiträgen. Auf unserer Seite gehen pro Woche zwei Beiträge online, die immer eine ganze Menge Vorarbeit benötigen. Recherchen, Interviews, Fotografieren, Bildbearbeitung und Korrekturen sowie eventuelle Kooperationen mit Ärzten bzw. Heilpraktikern. Für den ein oder anderen Beitrag ist es auch nötig, sich noch mehr Literatur anzuschaffen, selbst Produkte zu kaufen, um sie zu testen, oder auch Geld in das Beschaffen von Studien zu stecken, denn auch diese bekommt man nicht umsonst.

Neben dem ganzen Recherchieren, Lesen und Schreiben gibt es natürlich auch noch die diversen Weiterbildungen, die wir ständig machen, um bei allen Themen immer auf dem neuesten Stand zu sein. Außerdem machen wir nicht nur die Gestaltung & Programmierung unserer Webseite selbst, sondern auch alle Grafiken, Newsletter, Facebook, Instagram, Videos sowie den Videoschnitt für YouTube.

Selbst unsere Bücher haben wir selbst gestaltet und in den Druck gegeben. Und sie werden nach wie vor auch von uns verpackt und verschickt. Wir rennen also täglich mit einem Stapel zur Post, damit ihr sie auch schnellstmöglich bekommt. Ach ja, und dann gibt es natürlich auch noch die Buchhaltung und die Akquise von neuen Partnern für Rabatte und Verlosungen.

Und neben diesen Tätigkeiten beantworten wir auch noch alle Facebook-Nachrichten, eMails bzw. Supportanfragen und betreuen die Facebook-Community täglich. Allein dieser Support ist uns so wichtig, dass wir täglich ca. 3 Stunden Zeit nur dafür investieren.

 

Wir lieben das, was wir tun!

Wie man sieht, steckt ganz schön viel Arbeit hinter Generation Pille. Doch versteht mich bitte nicht falsch. Ich möchte damit jetzt nicht auf die „Tränendrüse“ drücken oder den Eindruck erwecken, das alles wäre uns zuviel. Im Gegenteil! Wir lieben das, was wir tun und machen unseren Job auch unheimlich gern. Für uns gibt es nichts Schöneres. Und natürlich freuen wir uns sehr darüber, wenn unsere Arbeit und alles, was wir an Zeit, Geld und Herzblut in diese Seite und alles drumherum investieren, auch Wertschätzung erfährt.

Allerdings setzt diese Wertschätzung eben auch voraus, dass Kooperationen und Einnahmen für das, was wir leisten, nicht falsch ausgelegt oder angezweifelt werden, sondern absolut gerechtfertigt sind.

Über die Autorin dieses Artikels

Isabel ist Gründerin von Generation Pille und Autorin des Buches "ByeBye Pille". Ziel der Seite und jedem einzelnen Beitrag ist es, Frauen zu helfen, ihren Körper besser zu verstehen, Symptome zu deuten und sowohl körperliche als auch hormonelle Zusammenhänge zu begreifen. Der Fokus ihrer Beiträge liegt hierbei ganz klar auf den Themengebieten Frauengesundheit, Hormone, hormonelle Beschwerden und natürliche Verhütung.
Instagram: @_isabelmorelli_
Kontakt: isabel@generation-pille.com

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